akkordeonherbst 2026

Der akkordeonherbst 2026 findet vom

2. bis 4. Oktober und  1. November 2026

im Bürgermeisterhaus in Essen-Werden und in der Philharmonie Essen statt.

Instrument des Jahres

Die elfte Auflage des akkordeonherbst findet in dem Zeitraum statt, in dem das Akkordeon das „Instrument des Jahres“ ist. Neben zahlreichen anderen Aktionen wie Kompositionsaufträgen, Instrumentenausstellungen, Besuchen im Europa-Parlament, Gestaltung eines PIXI-Buches für unsere Jüngsten und vielen weiteren kreativen Ideen mehr, konnten wieder außergewöhnliche Akkordeonisten eingeladen werden, die zeigen, was an musikalischen Möglichkeiten in ihrem Instrument stecken.

Pavel Efremov stammt aus Moldawien und gilt dort als einer der führenden Akkordeonisten seiner Generation. Um sich der Einflusssphäre des benachbarten Russlands zu entziehen, spielen sehr viele Musiker dort das Pianoakkordeon (während die Konzeption ihrer Bassseite allerdings durchaus dem russischen Bajan verhaftet ist). An der Folkwang Universität der Künste in Essen traf Pavel Efremov auf die Geigerin Lea Brückner und erarbeitete mit ihr ein äußerst ansprechendes Duoprogramm mit Werken von Antonio Vivaldi, Bèla Bartòk, Max Richter, Leó Weiner und Ciprian Porumbescu.

Der an der Musikhochschule in Trossingen als Professor unterrichtende Hans Meier widmet seinen Soloabend nicht nur einem einzigen Komponisten, Johann Sebastian Bach, sondern wendet sich – in wohlüberlegter Auswahl – einem einzigen Werk zu: dem Wohltemperierten Klavier. Er belegt durch seine durchdachten Interpretationen, dass die Musik des großen Leipziger Thomaskantors nicht für Lehrbücher gedacht war, sondern kehrt vor allem den musikantischen Aspekt der Präludien und Fugen hervor.

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Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Julius Schepansky wird von Fachleuten schon seit vielen Jahrenin seiner phänomenalen Entwicklung beobachtet. Aktuell studiert er in Kanada bei Joseph Petrič. Die Philharmonie Essen als Partner des akkordeonherbst 2025 öffnet ihre Bühne für diesen außergewöhnlichen jungen Künstler, der in seinem Programm nicht nur aus dem Barock, sondern auch Klassiker der modernen Akkordeonliteratur vorstellen wird. Höhepunkt ist sicherlich seine Erstaufführung von Strawinskys „Feuervogel“ in der Einrichtung von Richard Romitis. Unterstützt wird er von dem Fagottisten Mathis Stier.

Im Anschluss an das Konzert findet ein Künstlergespräch mit Babette Nierenz, der Intendantin der Philharmonie Essen und Ralf Kaupenjohann, dem künstlerische Leiter des akkordeonherbst statt.

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Der Samstagnachmittag ist für ein Meeting von Akkordeonlehrkräften reserviert, das vom NRW-Landesverband des Deutschen Akkordeonlehrer-Verbandes e.V. (DALV) unterstützt wird. Wie seit Jahren eine gute Gelegenheit für alle Unterrichtenden aus der Region (und darüber hinaus), sich fachlich auszutauschen und gemeinsam das anschließende Konzert zu besuchen.

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Die Philharmonie Essen bringt sich in diesem Jahr mit weitere Programmpunkte ein: 

Am 3. Oktober 2026 leitet Julius Schepansky einen Akkordeon-Workshop von 14 bis 19 Uhr, der sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene richtet. Im Festsaal der Philharmonie geht es um Improvisation. Ein Thema mit vielen Facetten 

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Ebenfalls zum akkordeonherbst gehört erstmals ein Kinderkonzert, das am 1. November 2026 gleich zweimal stattfindet: um 11 Uhr und um 15 Uhr. Nikola Komatina, Akkordeonist und Leiter des Bereichs Akkordeon an der Folkwang Musikschule der Stadt Essen wird – unterstützt von der Moderatorin Carmen Rattay, das Akkordeon speziell für die Zielgruppe der 4- bis 6-Jährigen vorstellen.